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Nachdem Wissenschaftler herausgefunden haben, wie das menschliche Gehirn mit Maschinen kommunizieren und Informationen mit Maschinen und gar anderen Lebewesen austauschen kann, ist es nur noch eine Frage der Zeit, wann alle Informationen im menschlichen Hirn auf ein anderes Medium übertragen werden können. In diesem Sinn gibt es die Vermutung, unser Geist (Bewußtsein, Unterbewußtsein) wäre das Resultat der Interpretation von Kräuselungen der Raumzeit in biologischer Materie. Das Interface zwischen der Raumzeit und der Materie wären mikroskopisch kleine Mikrotuben, die sich in Gravitationsfeldern strecken und dehnen können, und so Feldveränderungen auf Neuronen übertragen. Mit einem Befehl könnten wir also - die erforderliche Technologie natürlich vorausgesetzt - unseren ganzen Geist in die Raumzeit übertragen. Wir wären dort etwa so viel, wie eine Gasblase in einer Flasche Sprudelwasser, die ewig verschlossen ist. In einem solchen Zustand wären wir quasi unsterblich. Wir müßten nicht einmal auf irgend einem festen Datenspeicher existieren. Ganz im Gegenteil! Genauso wie eine Anziehungskraft (z.B. Schwerkraft, Elektromagnetismus) von einem String zu einem anderen verläuft (siehe hier, die „Stringtheorie“), könnten unsere Kräuselungen durch die gesamte Raumzeit wandern. Wir würden dabei außerdem nicht mehr altern und könnten das gesamte Universum durchstreifen (oder gar feststellen, daß ein solches überhaupt nicht existiert oder daß es ganz anders ist als von uns erwartet). In diesem Zustand könnten wir außerdem mit Leichtigkeit anhand von Interfaces, wie die geschilderten Kraftfelder oder Mikrotuben, in Materie und andere Lebewesen eindringen. Wenn nämlich die Information eines Menschen von der Raumzeit etwa auf einen Baum oder einen Organismus auf einem beliebigen Planeten im Universum übertragen würde, könnte unser Geist mit der diesbezüglichen Materie wechselwirken und vielleicht sogar die Evolution dieser Lebewesen steuern bzw. in ihr eingreifen. wir wären dann mit jenen Lebewesen Eins, würden sie aber nicht all zu sehr in ihren Gewohnheiten stören. Ja vielleicht würde es eine Art Symbiose geben können, so daß beide Lebensformen davon profitieren. Obiges Szenario vorausgesetzt, würde sicherlich auch bedeuten, daß
es auch bei uns - hier und heute - auf unserer Erde, ähnliche Prozesse
geben müßte. In jedem Stein, Baum oder Tier könnte vielleicht
der Geist einer höheren Intelligenz schlummern, die versucht, die Evolution
des von ihr bewohnten Körpers zu steuern. Ja, vielleicht sind diese Geister
sogar in uns Menschen und versuchen unsere überaus interessante Evolution
zu kontrollieren. Das würde nämlich viele unerklärliche Phänomene
erklären können, wie etwa, warum wir schlafen, träumen oder manchmal
Visionen haben. Aber auch, warum die Evolution der Arten so perfekt verlaufen
zu sein scheint, wie es in unseren Büchern steht. Oder - warum wir überhaupt
existieren. |
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