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Geheimtechnologie

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Wenn die Entwicklung des heutigen Internets immer weiter geht, ist es zu erwarten, daß eines Tages - sagen wir, in ca. 5000 Jahren oder mehr - der Mensch physisch aufhört zu existieren. Der Mensch ist es nämlich leid sein, krank zu werden, sich zu verschmutzen, anzustrengen und sogar zu sterben. Eine neuartige Technologie erlaubt es nunmehr den Geist (das ist eine Ansammlung von Kräuselungen in der Raumzeit - siehe auch Kapitel 2) auf das „Krisbal“ - das globale Kristall zu übertragen. Das Krisbal ist ein unzerstörbarer Mikrokristall, der weit verborgen im Hyperraum liegt, wo ihn niemand finden kann, auch wenn er eine Million Jahre lang gesucht würde. Der Krisbal ist so klein, daß seine Suche, die einer Nadel in einer Milliarde Heuhaufen ähneln würde. Außerdem ist er praktisch unmateriell und kann sich teilen und multiplizieren. In Wirklichkeit gibt es Milliarden von Kopien von Krisbal, die alle untereinander durch den Hyperraum in Verbindung stehen (siehe dazu auch die Hintergrundfeldtheorie im Vorwort).

Die Tendenz des heutigen Internets weist wahrhaftig auf eine Verschmelzung des Menschen mit einer virtuellen Welt hin. Die ersten Anzeichen dafür sind die bereits existierenden Interfaces zwischen Mensch und Computer. Neurobiologen haben bereits herausgefunden, wie das menschliche Gehirn Informationen von Neurone zu Neurone weitergibt, diese entschlüsselt und künstlich anhand von schwachen Stromstößen imitiert. Das Resultat ist ein Interface, mit dem der Mensch sich an eine Maschine koppelt, diese seine Befehle interpretiert und sie dann ausführt. Die kommenden Schritte werden sicherlich im Bereich von Kampfanzügen und desgleichen liegen, die alle unbewußten Befehle des Menschen ausführen. Ein solcher Kampfanzug könnte aus unverwüstlichem Material sein und die Kraft des Menschen hundert- oder tausendfach vervielfältigen. Man nennt diese Anzüge auch Exoskelette, denn sie sind den Insekten und anderen Arthropoden nachempfunden. Eine Ameise kann z.B. ein Vielfaches ihres eigenen Körpergewichts hieven. Ein solches Exoskelett kann das auch - und so erlangt der Mensch die Kraft eines mächtigen Titanen - so wie sie bereits in der Antike beschrieben wurden.

Ein nächster Schritt auf dem langem Wege des Menschen hin zu einem künstlichen oder gar - wie oben beschrieben - virtuellen Dasein, wird sicherlich die Erschaffung ganzer künstlicher Körper sein. Zuerst etwa für Querschnittsgelähmte, aber dann auch für jedermann. Wir werden keine Interfaces mehr benötigen, um mit Maschinen und künstlichen Systemen - ja vielleicht auch mit Tieren und Pflanzen - zu kommunizieren. Wir werden ihre Sprache sprechen, und sie die unsere. Vielleicht können wir ja hierbei noch eine Menge dazulernen!

Eines Tages aber, werden wir ganz gewiß unseren Körper verlassen und nur noch unser „Geist“ bzw. unsere Seele wird als Kräuselungen in der Raumzeit oder in einem anderen unwirklichen Medium weiter existieren. Wenn dieser Tag gekommen ist, wird es keine Spezies vom Genus Homo oder desgleichen mehr geben. Wir wären dann etwa „Virtualis humanus“ oder „Quasihomo virtualis“. Es gäbe ab diesem Punkt keine Fortpflanzung und keine Biologie mehr. Der Mensch - hier: der virtuelle Mensch - hätte sich definitiv von seinem natürlichen Körper gelöst und wanderte nunmehr als geisterhaftes Geschöpf durch die Unendlichkeiten von Raum und Zeit.

  
Geheimtechnologien, von Nanomaschinen, über Quantencomputer, bis zur interstellaren Raumfahrt von morgen
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